Häufige Probleme und wie man sie am besten löst
Drehschwindel / Vertigo
Eigentlich ist es ein schöner Tauchgang, aber beim Auftauchen hat Silke Probleme mit dem Druckausgleich. Auf den letzten Metern scheint es nicht zu klappen, stattdessen dreht sich alles im Kreis und ihr wird schlecht. Obwohl sie sich nur wenige Meter unter der Oberfläche befindet, überkommt sie ein Hauch von Panik.
Wenn die Gleichgewichtsorgane verrückt spielen, kommt es zu Drehschwindel, auch als Vertigo bekannt. Dieser kann verschiedene Ursachen haben: ein nicht funktionierender Druckausgleich oder aber auch das Fehlen visueller Anhaltspunkte, z.B. bei schlechter Sicht, Dunkelheit oder im Blauwasser. Drehschwindel kann zu starker Übelkeit und auch Erbrechen führen.
Lösungsansätze akut:
- Bei den ersten Anzeichen muss der Buddy informiert werden, dass etwas nicht stimmt.
-
Herausfinden wo das Problem besteht, um die richtige Maßnahme einzuleiten:
- Ist eine Umkehrblockade die Ursache, taucht man wieder ein paar Meter ab, bis das Schwindelgefühl nachlässt. Nach einiger Zeit auf dieser Tiefe so langsam wie möglich weiter aufsteigen, damit die Luft langsam aus dem Mittelohr entweichen kann.
- Tritt das Problem beim Abtauchen auf oder wenn gar keine Tiefenänderung vorgenommen wurde, sofort etwas höher gehen und dann zusammen austauchen.
Lösungsansätze vorbeugend:
- Nicht mit Erkältung tauchen und vor allem keine abschwellenden Medikamente nehmen. Diese können unter Wasser schneller als an Land nachlassen und so eine Umkehrblockade auslösen.
- Bei Tauchgängen mit sehr schwierigen Sichtverhältnissen die Augen auf einen fixen Punkt, z.B. den Buddy oder den Kompass richten und notfalls den Tauchgang abbrechen.
Angezeigte Seite: 7 von 12