Häufige Probleme und wie man sie am besten löst
Verlust des Tauchpartners
Während Tim eine Garnele ins Visier seiner Kamera nimmt, beobachtet Daniel einen Federstern, der sich im Schein seiner Lampe zusammenrollt. Als er sich umsieht, ist Tim verschwunden. Er schaltet seine Lampe ab, kann aber nirgends Tims Licht sehen. Da blitzt hinter einem nahe gelegenen Korallenblock Tims Kamera.
Praktisch jeder Taucher erlebt einmal die Situation, dass es zu einem Partnerverlust kommt. In diesem Fall müssen beide Partner den Standardablauf befolgen, der daher auch vor jedem Tauchgang kurz besprochen werden sollte.
Lösungsansätze akut:
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Fällt der Partnerverlust auf, sollte der Taucher sofort innehalten und überlegen. Wann wurde der Buddy das letzte Mal gesehen? War er gerade mit einem Foto beschäftigt? Besteht bei der Sicht überhaupt eine Chance ihn zu sehen?
Anschließend schaut der Taucher in alle Richtungen, ob er seinen Partner sieht. Dabei auch nach oben sehen – so mancher Tauchpartner befand sich direkt über dem Suchenden. - Bei Dunkelheit die eigene Lampe kurz ausschalten, um eventuell den Schein der Buddy-Lampe zu sehen
- Wenn dies nicht zum Erfolg führt, nicht anfangen zu suchen, sondern ruhig an die Oberfläche austauchen und auf den Partner warten. Sollte dieser nicht innerhalb von einigen Minuten auftauchen, darf keine Zeit verloren werden. Sofort Hilfe holen und eine professionelle Suchaktion starten. Nicht alleine selber suchen!
Lösungsansätze vorbeugend:
- Unbedingt vor dem Tauchgang das Verhalten bei Partnerverlust besprechen.
- Gerade Buddys von Fotographen müssen sich darauf einstellen, dass es ihre Aufgabe ist, sich um den Zusammenhalt des Buddy-Teams zu kümmern.
- Ist im Vorfeld bekannt, dass die Sichtweiten (teilweise) gegen Null tendieren, sollte man überlegen, mit Buddyleine zu tauchen.
- Gerät man plötzlich in eine Nullsichtzone, sollte man direkten Körperkontakt mit dem Buddy suchen, z.B. durch Händchenhalten.