Tipp 4: Kleidung – nicht zu viel, aber die Richtige

Die passende Kleidung ist wichtig
Legere Kleidung für das Bordleben

An Bord herrscht ein eher legeres Beisammensein – die Abendgarderobe kann man daher im Schrank hängen lassen. T-Shirts und Shorts, ein Sweatshirt (auch in den Sommermonaten), am besten mit Kapuze, sind passende Bekleidung für Safarireisende. Eine Tauchermütze sollte ein Bestandteil des Gepäcks sein. Schuhe sind an Bord normalerweise nicht erwünscht. Aber Außendecks sind meist rau und die vom Salzwasser aufgeweichten Füße danken einem Sohlen. Fragt daher nach, ob Segelschuhe auf den Außendecks getragen werden dürfen. In der Regel wird ein Handtuch an Bord gestellt, aber dieses ist vom Abtrocknen nach der Dusche und den Tauchgängen schon nach wenigen Tagen nur noch dauerfeucht und, viel schlimmer, versalzen. Am besten, man packt noch zwei mittelgroße Handtücher ein. Dann hat man eines für das Salzwasser, eines für die Dusche und eines als Liegetuch an Deck.

Beim Schlafsack scheiden sich die Geister: Gerade Vielsafarifahrer schwören darauf, um sich abends an Deck mollig einzukuscheln und auch mal eine Nacht unter freiem Himmel zu verbringen. Für andere ist er unnützer Ballast, der die unangenehme Eigenschaft hat, noch Wochen nach dem Tauchtörn nach Schiffsdiesel zu stinken. Wenn du also in Betracht ziehst, nachts die Enge der Kabine mit der Weite des nächtlichen Himmels zu tauschen, pack ihn ein. Ansonsten spare dir das Gewicht.

Eine Safari hat meist zwei Landnächte, die Ankunftsnacht und der letzte Abend vor dem Rückflug. Auch wenn du dich nach einer Woche an Bord wie ein echter Seebär fühlst: Angemessene und vor allem saubere Kleidung wird von den Einheimischen gern gesehen und du fühlst dich beim Abschlussessen nicht völlig deplatziert. Dafür sollte also im Gepäck noch Platz sein. Apropos– der Stauraum auf einem Safariboot ist begrenzt, und dorthin verschwinden zumindest die Tauchrucksäcke. Was mit den Kleidungskoffern passiert, hängt vom jeweiligen Boot ab, im schlimmsten Fall nehmen sie in der meist engen Kabine wertvollen Platz weg. Ein Seesack ist hier sicherlich die bessere Wahl.



              
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Außer wenn gesondert angegeben: Texte und Photos & Illustrationen © 1999 - 2012 Andreas Nowotny

Letzte Änderung 11-Jun-10 20:10