Tipp 7: Auf die Gesundheit achten
Wer noch nie auf einem der kleinen Safariboote war, kann eine böse Überraschung erleben: Seekrankheit kann jeden befallen, auch wenn die Symptome meist nach einem Tag an Bord verschwinden. Andere leiden die ganze Woche etwas daran. Und wen es einmal erwischt hat, der kann sich bei der nächsten Fahrt gleich auf neue Übelkeit einstellen. Wer weiß, dass er an Seekrankheit leidet, sollte sich entsprechende Medikamente aus Deutschland mitbringen, aber darauf achten, dass diese nicht das Tauchen beeinträchtigen. Für die anderen haben die Diveguides oftmals wirksame Mittel gegen Seekrankheit und andere kleinere Übel dabei.
mit der Bordapotheke für Notfälle
Allerdings sind die Boote nur auf kleinere „Notfälle“ eingestellt. Was an Medikamenten benötigt wird, sollte vor Reiseantritt sorgfältig überlegt und als Reiseapotheke zusammengestellt werden. Dabei sollte man an Verbandsmaterialien denken, wenn diese meist auch an Bord vorhanden sind. Schnell hat man sich geschnitten oder bei einem Sturz das Knie aufgeschürft. Da ist es gut, alles für die Erste Hilfe dabei zu haben, denn der nächste Arzt ist weit.
Was bei Safaris ebenfalls weit weg ist: Die nächste Druckkammer. Dementsprechend sollten auch die Tauchgänge lieber etwas konservativer durchgeführt werden. Trotzdem kann es zu Zwischenfällen kommen. Eine große, gefüllte Flasche Sauerstoff an Bord gehört deswegen zur Standardausrüstung eines Safaribootes und sollte vor der Fahrt auch einmal inspiziert werden.
Am Anfang eines jeden Törns sollte die Sicherheitseinweisung stehen. Auch wenn dies wie eine lästige Veranstaltung erscheint, sollte sie ernst genommen werden. Mach dich mit den Sicherheitsbestimmungen und Fluchtwegen vertraut und merk dir, was im Falle eines Problems auf See zu tun ist. Deine Gesundheit und vielleicht dein Leben können davon abhängen, im Krisenfall das Richtige zu tun.
