Der Trilaminat Auquila
An Trockentauchanzügen mangelt es bei den Ständen der unterschiedlichen Ausrütungsherstellern nicht.

Ob Neopren oder Trilaminat, die Menge an unterschiedlichen Modellen lässt einzelne Modelle in der Masse leicht untergehen. Wenn sich dann doch ein neuer Trilaminattrocki ins Gedächtnis einspeichert, verdient er es auch Produkt des Tages zu werden.
Schwarz, massiv und auch für rauere Tauchgänge ausgelegt, das ist der erste Eindruck den man vom Waterproof Trilaminatanzug Aquila erhält. Dominiert wird die Optik vom diagonalen Frontreißverschluss und den großen Taschen an beiden Oberschenkeln. Die funktionalen Details dieser gelungenen Konstruktion offenbaren sich erst bei genauerem Hinsehen. Eine echte Besonderheit ist die dreidimensionale Formgebung, so dass die Nähte in Kurven verlegt sind. Vorteile sind ein enger anliegender Anzug, der körpergemäß vorgeformt ist, also mit leicht angewinkelten Armen und Beinen. Dadurch ist beispielsweise ein kürzerer Weg des Arms zu den Ventilen hinter dem Kopf gegeben.


Betrachtet man weiter die Schnittführung fällt auf, dass unter den Armen und im Schritt, beide besonders beanspruchten Partien, keine Nähte verlaufen und somit eine häufige Schwachstelle ausgeschaltet wurde Schutz von Taucher und Anzug wird generell groß geschrieben. Die Kältebrücke am Hals wurde durch einen doppelten Latex- und Neoprenwärmekragen ausgeschaltet. An das Manschettensystem können alle üblichen Armringsysteme angeschlossen werden. Der eigentliche Reißverschluss wird durch einen Schutzreißverschluss vor Schmutz und mechanischer Belastung gesichert. Gleichzeitig bewahrt eine Neoprenunterlage den Taucher hier vor einer weiteren Kältebrücke. Flexible Gummiknieschoner und Kevlar-verstärkte Neoprenstiefel runden das positive Bild eines Anzugs, der für härtere Einsatzgebiete konzipiert wurde ab.
Der gute erste Eindruck beim Auquila wird durch die Liebe zum Detail von Waterproof auch bei genauerem Hinsehen bestätigt. Die Markteinführung des Trocki ist für April geplant.
