boot 2007

DiveInside - die Jagd nach der Story

Alles anders auf der "boot" 2007, in Halle 3, der Taucherhalle. Mehr Qualität und weniger Ramsch. Und dazwischen das rasende Reporterteam von DiveInside.

Die "boot" ein idealer Tummelplatz für Schnäppchenjäger? Nur noch bedingt. Natürlich konnte man in Halle 3 günstige Angebote finden und sehr gute Angebote herausschlagen. Aber das Image scheint sich zu wandeln - weg vom Basaar hin zur Informationsmesse. Die Anzahl Stände der Billigsthändler hatte sich deutlich verringert, die der Hersteller und der Touristik- unternehmen erhöht. So war auch Mares zum ersten Mal seit Jahren wieder als Hersteller präsent. Eine Entwicklung, die der "boot" sicherlich gut tut.Ungeklärt ist, ob dies allerdings auch den leichten Rückgang der Besucher, wie es vielen Ausstellern vorkam, verursachte

Am Stand von Taucher.Net

Besucher schlendern über die Messe
Am frühen Morgen vor dem Ansturm

Auch bei Taucher.Net gab es Veränderungen. Kontinuierlich wächst der Stand und hatte sich in der Größe im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht. Dabei blieb der eigentliche Taucher.Net Stand in der Größe ungefähr gleich, auf dem Rest des hatten verschiedene Partner die Möglichkeit sich zu präsentieren.

Eine Konstante war Todd Essick, der Unterwasser-Fotograf. Diesmal mit einem eigenen Platz zeigte er nicht nur seine großartigen UW Akt-Bilder, sondern lockte das Publikum auch mit seinem Laptop und Dokumetationen deutscher Fernsehsender. Fast gleich daneben ein Gegensatz, wie er stärker nicht sein könnte. Statt schöner Frauen fanden dort harte Männer regen Zulauf, die Marinetaucher von Eckerförde. Hauptsprachrohr, besonders auch bei den Shows auf der Messebühne, war Oberstleutnant Höner, der in seiner Uniform nicht nur am Stand, sondern auch bei der Standparty ein echter Hingucker war.

Neben vielen anderen, wie den Vertretern Norwegens, sind besonders drei noch hervorzuheben. Oliver, der direkt am eigentlichen TN-Stand seine bunten Logbücher in Fischform verkaufte. Er fand letztes Jahr, nachdem er von einem anderen Stand versetzt wurde Asyl bei Taucher.Net und war diesmal offiziell von Anfang an dabei. Chris von den Peponi Divers in Kenia, ein alter Bekannter aus dem Chat. Auch hier wieder toll, jemanden mit dem man sich bisher nur virtuell unterhielt persönlich kennen zu lernen. Und nicht zuletzt Cici und Andy von den Seawolf Divers. Ihr neuestes Safarischiff befindet sich gerade im Bau. Natürlich war ich auf Informationen über den Fortgang der Arbeiten interessiert, denn im März werde ich darauf meine erste Safari im Roten Meer verbringen!

DiveInside


Das tägliche Messemagazin

Die wirklich große Neuerung war aber nicht die Größe des Taucher.Net Stands und seine Partner, sondern DiveInside. Täglich produziert von einem Taucher.Net-Redaktionsteam veröffentlichte dieses Händlermagazin täglich Neuigkeiten, Berichte, Interviews und nicht zu vergessen ein Photo des "Standgirls des Tages". Ziel des Magazins war es den Ausstellern ein wenig mitzuteilen, was es außerhalb ihres eigenen Stands an News in Halle 3 gab.

Der Tagesablauf drehte sich bei den Redakteuren des DiveInside ausschließlich um das Magazin. Von Vormittag bis Nachmittag hieß es Menschen, Themen und Neuigkeiten zu finden, die für einen Bericht im Magazin von Interesse wären. Dann wurden die Interviews geführt. Jede Minute die nicht damit ausgefüllt war, wurde im Kabuff des Taucher.Net-Stands verbracht, um die Artikel zu verfassen. Man saß vor dem Computer, bis die Messewachleute gegen 19.30 auf Verlassen der Halle drängten. Schnell ins Hotel und frisch gemacht, dann mit Laptop unterm Arm in die Kneipe gegenüber. Dort dann fertig schreiben, Schlusskorrektur und ab damit per E-Mail zum Layouter nach Mannheim. Der setzte es dann und schickte die pdf-Druckvorlagen zurück. Am nächsten Morgen zwischen halb acht und halb zehn dann drucken im Akkord und anschließend Seiten zusammenlegen, heften und DiveInside an die anderen Stände verteilen.

Die Produktionslinie von DiveInside
Legen, falten, heften - fertig

Zeit zum gemütlichen Bummeln über die "boot"? Fehlanzeige! Gemütlich am Stand lehnen und mit TN Besuchern klönen? Nur in Ausnahmefällen! Standparty mit Cocktails? Keine Zeit, aber wenigstens fand der eine oder andere seinen Weg ins Kabuff! Klingt aber schlimmer als es war, denn die Arbeit am Magazin hat wirklich Spaß gemacht. Der Anklang des Messemagazins war überwältigend und das Feedback der Interviewpartner und der Leser war durchweg positiv. Auch bei den Lesern des Taucher.Nets stießen die als PDF bereit gestellten Ausgaben der DiveInside auf reges Interesse.



              
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Außer wenn gesondert angegeben: Texte und Photos & Illustrationen © 1999 - 2012 Andreas Nowotny

Letzte Änderung 19-Jan-11 12:37