TNT IX - Schweiz
Freitag, 03.10.03 - Zuger See
Der erste Tauchgang in der Schweiz

Als die Augsburger Fraktion gegen 9.00 Uhr am Seehotel Baumgarten eintrafen, war das Wetter nicht besser - dunkle Wolken hingen über dem See und versperrten die Aussicht auf die Berge. Mein Buddy Boris, seine Freundin Birgit und ich gingen erst einmal in das Hotel um mit Wrack-Uli samt Familie, Tümpeltaucherin und Ioanis erst einmal zu frühstücken. Nach und nach trafen dann die übrigen Teilnehmer ein und wir waren bereit, tauchen zu gehen. Nur eine fehlte noch: Jessica hatte mit ihrer Rennsemmel eine Reifenpanne und durfte deshalb schon im Morgengrauen im Regen Reifen wechseln.
Kein Wunder, dass sie erst einmal nicht in Tauchlaune war, als sie ankam. Trotzdem hatte sich das Warten gelohnt, denn sie brachte das wichtigste Utensil des Wochenendes mit: die Taucherflagge!

Verstärkt durch Uli-Floh machte sich das Buddyteam Augsburg daran den See zu erkunden. Erster Eindruck: Sicht unter 10m nicht wirklich gut, auf 11m eine fiese Sprungschicht und insgesamt dunkel und kalt. Hauptsächlich sieht man weiter unten den Sandgrund, der bei schlechter Tarierung blitzartig für Nullsicht sorgt und ein paar Steine. Ab 30m waren die vielen Aalrutten die Hauptattraktion. Gut getarnt lagen sie im Sand und flüchteten, sobald Lichtschein auf sie fiel. Mich erinnerten sie an eine Ammenhei-Taschenausgabe, dabei handelt es sich bei den auch (Aal)Quappen genannten Fischen um die einzige Art von Süßwasserdorschen. Beim Sicherheitsstopp kommt dann auch zum ersten Mal Boris Drinkbeutel zum Einsatz, das Tauchzubehör, das bei allen Tauchplätzen für Aufsehen und während der Stopps für Flüssigkeit sorgte. Besonders wenn er mit isotonischer Orangenflüssigkeit gefüllt war, sah es verdächtig nach einem vollem Katheder aus.

Raus aus dem Wasser und schnell umziehen, denn eigentlich hatte die Küche nur bis 14.00 Uhr auf. Aber sie hatten ein Erbarmen mit uns, so dass wir uns bei leckerer Kürbissuppe und Schnitzelplatte wieder aufwärmen konnten. Beim Essen und anschließendem gemütlichen Zusammensein zeigte sich schnell wieder, was die TNT so besonders macht: Lauter verschiedene Leute, die sich zum größten Teil nicht kennen und doch gleich super verstehen.
Erst Tauchen dann Toblerone
Nach dem Essen ging es raus in die regengeschützte Laube wo beim gemütlichen Plausch dann auch die ersten Dekobiere gezückt wurden. Nur das Buddy Team Augsburg (BTA) beschloss, ganz nach der Devise "Tauchen statt saufen", sich noch einmal in die Tiefe zu stürzen. Die anderen Teilnehmer entschieden sich derweil das Weltverbands- Tobleroneabknickbrevet abzulegen, was auch mit Erfolg geschah. Kaum dem See nach unserem Tauchgang entstiegen, drückten uns Wrack-Uli ein Dekobier und Jackie eine Toblerone in die Hand. Dermaßen ausgestattet stand auch für uns dem Ablegen des Brevets nichts mehr im Wege.

Inzwischen waren mit Kurt und seiner Frau auch die übrigen Teilnehmer zu uns gestoßen, außerdem gesellte sich auc Pascal (Blub_CH) zu uns. Als eingefleischter Trimix-Teckie waren unser TG für ihn natürlich uninteressant, aber er hatte sich bereit erklärt, sich unserer Flaschen anzunehmen und versorgte uns die nächsten Tage mir bester Schweizer Luft!
Nach einer wohltuenden heißen Dusche waren wir bereit für das Abendessen. Nach dem Abendessen teilte Ioannis die TNT IX T-Shirts aus. Gestiftet von Armins Dive Team in Pukhet waren die Shirts auch mit einem Preisrätsel für die TNT Teilnehmer verbunden. Wir verbrachten zusammen einen gemütlichen und sehr lustigen Abend in dessen Verlauf wir auch der Serviererin erklärten, wie man ein bayrisches Weißbier vernünftig einschenkt. Natürlich rätselten wir auch an der Preisfrage und tauschten Tauchgeschichten aus. Zum Ausklang präsentierte Kurt alisas XXL noch eine DVD mit Bildern vom WV-Treffen von ihm und Tümpi vom Gasometer in Duisburg.