- Treffen VIII
01.-04.05.03 Wracktauchen in der Ostsee
Die Anreise
Und wieder einmal ein halbes Jahr vorbei, ein neues Taucher.net Treffen stand an, diesmal das bereits das achte. Diesmal stand etwas ganz Besonderes auf dem Programm: Jan hatte eine Wracktour auf der Ostsee an Bord der MS Artur Becker organisiert.

Da der Heimathafen der MS Artur Becker Greifswald ist, konkurrierten verschiedene Teams um den Titel der weitesten Anreise. Startpositionen waren u.a.: Zürich, Attersee und Leeds. Gewonnen hat Viktor aus Bratislava, der allerdings disqualifiziert wurde, weil sich am dritten Tag herausstelle, dass er noch wie etwas von Taucher.net gehört hatte!
Die ersten Teilnehmer kamen bereits am Dienstag an, um am Mittwoch noch Peenemünde bzw. Rügen zu besichtigen. Dank der genauen Wegbeschreibung von Michael, dem Organisator von Seiten des Greifswalder Tauchvereins, des Betreibers des Schiffes, fand sogar die legendäre Mülltonne von Christoph R., der mit dem Motorrad anreiste, den Weg.
Für die Landratte an sich sah das Wetter viel versprechend aus. Zeigten sich doch die Sonne und der blaue Himmel von ihrer schönsten Seite und die Artur Becker erstrahlte am Kai im Abendlicht. Wir wurden von Horst, dem Maschinisten, empfangen, der uns in einer kurzen Führung das Schiff zeigte. Als Frühangekommene hatten wir das Privileg, uns unsere Kojen aussuchen zu können. Die Artur Becker hat zwei Kajüten (Decks) für je 12 Gäste. Sie dienen nicht nur als Schlafstätte, sondern auch als Aufenthaltsraum und Messe für die Bewohner. Ein erster Rundblick ergab, dass zwei Steckdosen für die Vielzahl der Tauchlampen, Digicams und Laptops nicht ausreichen würden und wir vor dem Ablegen noch Multistecker besorgen mussten.
Zusammen mit Klaus, Regine, Michael und seiner Freundin Sandra gingen
wir dann abends griechisch essen und tauschten bei der Gelegenheit die
ersten Geschichten aus - nicht immer über das Tauchen,
Zahnarzterzählungen hatten auch Hochkonjunktur!
Als wir zurückkamen, waren bereits Anke und Brian aus England
eingetroffen. Jan, der Organisator und sein Buddy trafen mitten in der
Nacht, gegen 3 Uhr, ein.
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