- Treffen VII
03.-06.10.02 im Salzkammergut
Die Anreise
Natürlich gilt bei jedem Tauchernettreffen die Devise "Wer nicht dabei war hat was verpasst" - ganz besonders aber gilt dies für das Treffen vom 3. - 6. Oktober, das wirklich eines der Superlative war: die meisten Teilnehmer, die schlechteste Sicht, die beste Sicht, das beste Essen!
Nachdem das letzte Treffen in Luxemburg statt fand (siehe auch Taucher.Net-Bericht von Jessica), war diesmal das Ziel Österreich, genauer gesagt das Salzkammergut. Tauchernet Redakteur Harry übernahm netterweise die Organisation. Schon im Vorfeld stellte sich der Eindruck ein, dass es sich bei diesem Treffen um ein wirkliches Spitzentreffen handeln könnte. Harry stellte ein Programm zusammen, das alle Taucherherzen höher schlagen ließ und für jeden ein Schmankerl hatte: Schöne Tauchgänge im Flachbereich, tiefes Steilwandtauchen und rasantes Flussstauchen. Der einzige Wehmutstropfen war das Wetter, da kurz vor dem Treffen heftiger Dauerregen einsetzte. Dadurch fiel auch der Programmpunkt Flusstauchen in der Traun ins Wasser. Nachdem ich mich auf diesen Tauchgang besonders gefreut hatte, war ich darüber etwas betrübt, Harry sicherte uns aber zu, dass er einen guten Ersatz finden würde - und er sollte Recht behalten.

Am Mittwoch 2.10.02, von Harry gut versorgt mit Informationen zum
Salzkammergut, Anfahrtsbeschreibung und Programm brach ich dann nach
Weyregg am Attersee auf. Nach einer längeren Autofahrt voller Baustellen
kam ich etwas gestresst in Weyregg an und fand sofort die Pension
Stallinger, in der bis auf ein paar Camper alle Teilnehmer untergebracht
waren. Die Pension machte sofort einen gemütlichen Eindruck und es
sollte sich auch als hervorragendes Basislager für dieses Treffen
erweisen - schöne Zimmer, freundliche Wirtsleute und ein gutes
Frühstück.
Da es noch hell war, beschloss ich, mir ein erstes Bild vom Attersee zu machen und ging zum Badestrand von Weyregg. Der Attersee ist das größte Gewässer Österreichs, mit einer Länge von mehr als 19 km und einer maximaltiefe von 169m. Durch die Länge des Uferbereichs und der Tatsache, dass man an fast 2/3 des Ufers Tauchen darf, gibt es für Taucher genügend Tauchplätze, wo man den See erforschen kann. Von Weyreggs Badestrand aus blickte ich auf den See im Abendlicht und spürte, wie aller Stress verschwand. Nach diesem ersten Blick auf den See ging es zurück zur Pension.
Angezeigte Seite: 1 von 5