Aufbau

Natürlich ging nicht alles so glatt, wie wir dachten. Das merkten wir spätesten am Mittwoch vor der Messe, als wir die Kabel für die Pyrotechnik installierten und die Jet-Ski ausprobierten. Das Becken war 30m breit, 16m lang und 90cm tief. Sobald man mit dem Jet-Ski schneller als Schrittgeschwindigkeit fuhr, schwappten die Wellen mit lautem Geklatsche aus dem Becken und ergoss sich über dem Messeboden. Clevererweise verlegten wir die Zündkabel auch erst nach dem Jet-Ski Test, so dass wir nach Beendigung der Arbeit recht feucht waren. Wenigstens gab es keine Probleme mit der Feuerwehr, sie genehmigte die Pyrotechnik anstandslos. Trotzdem machte uns natürlich die Geschichte mit den Jet-Ski Sorgen, die einzige Möglichkeit war, tatsächlich mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren, was natürlich die Dramatik etwas senkte.
Die Messe-Shows

Die Auftritte waren wirklich sehr lustig. Nachdem sich die Sicherheitsleute und Aussteller an die Explosionen gewöhnt hatten, liefen die Shows (6 Stück pro Tag) ohne größeren Probleme ab. Alle Beteiligten hatten großen Spaß - allerdings litten die Taucher am zweiten Wochenende unter der zunehmend schlechten Wasserqualität (Rückstände der Feuerwerkskörper) und den kalten Temperaturen im und außerhalb des Wassers - da halfen auch die Cappuccinos und Pizzen nur bedingt. Das Wichtigste aber war, dass diese Show beim Publikum sehr gut ankam!