Kauftipp Tauchmaske
Aufbau und Variationen
Aufbau einer Tauchmaske
Eine Maske besteht im Prinzip aus drei Teilen: Dem Glas, dem Maskenkörper und dem Maskenband. Der Maskenkörper wird heute hauptsächlich aus farbigem oder durchsichtigem Silikon hergestellt, der in den Glasrahmen übergeht, der das Maskenglas hält. Das Maskenglas ist plan, um Verzerrungen zu vermeiden.
Was kennzeichnet eine gute Maske?
Beim Maskenkauf sollte man unbedingt auf folgende Punkte achten (abgesehen davon, dass sie passt!):
- Maskenglas
- Achtet darauf, dass sich die Sichtfenster immer aus Temperglas bestehen. Hier werden in der Herstellung bei dem fertigen Glas durch spezielle Erhitzung alle Spannungen gelöst und auch die Festigkeit erhöht. Dadurch verringert sich die Gefahr des Glasbruchs und im Fall eines Bruchs zerfällt die Scheibe in kleine Krümel und nicht in gefährliche Glassplitter.
Alternativ gibt es auch Masken aus Plexiglas. Diese sind zwar leichter und auch sehr bruchfest, allerdings hat man schnell Kratzer. Deswegen würde ich immer zu Temperglas raten. - Dichtrand
- Der Dichtrand einer Tauchmaske (vom Maskenkörper am Gesicht) sollte immer aus einer doppelten Dichtlippe bestehen, um zu verhindern, dass Wasser in die Maske kommt.
- Nasenerker
- Wichtig ist bei einer Tauchermaske nicht nur, dass die Nase vom Maskenkörber umschlossen wird, sondern auch, dass man sie von außen zuhalten kann, um den Druckausgleich herzustellen. Deswegen wird die Nase vom Nasenerker umschlossen. Dieser sollte groß genug sein, dass er bequem die Nase umschließt und von außen auch mit Handschuhen leicht zu erreichen ist.
- Kopfband
- Das Maskenband besteht meistens auch aus Silikon (selten Gummi) und sollte im Hinterkopfbereich zweigeteilt sein, um besseren Halt zu gewährleisten.
Variationen von Tauchmasken:
Generell unterscheidet man bei Tauchmasken folgende Typen:
- Einglasmasken
- Bei diesen Tauchmasken besteht die Sichtscheibe nur aus einem Stück. Man unterscheidet sogenannte Panoramamasken (rundes Gesichtsfeld), die bei Photographen für ihre Modelle bevorzugt werden, da man so am besten das ganze Gesicht sieht, und normale Masken (Halbmasken), wo aber statt zwei Gläser mit Verbindungssteg nur eines verwendet wird.
- Mehrglasmasken
- Im Normalfall haben diese Masken jeweils ein Glas pro Auge und eignen sich dadurch auch für geschliffene Gläser bei Kurzsichtigkeit. Es gibt einige Masken, die noch zusätzliche Gläser an der Seite oder nach unten haben, um ein größeres Sichtfeld zu haben.
- Apnoemasken
- Diese Tauchmasken zeichnen sich durch ein extrem reduziertes Innenvolumen aus, damit für den Druckausgleich innerhalb der Maske nur so wenig Luft wie möglich verwendet wird.
- Vollgesichtsmasken
- Diese Sonderform umschließt das ganze Gesicht und hat einen integrierten Atemregler. Dadurch, dass das ganze Gesicht von der äußeren Flüssigkeit getrennt ist, eignet sie sich besonders für Berufstaucher in verschmutzen / kontaminierten Flüssigkeiten. Außerdem ist es möglich, in solchen Masken Sprechfunk zu integrieren. Für den normalen Sporttaucher eher ungeeignet :-)