Spielkarten

Umbra: UW-Spielkartenset

Gut verstaut die Unterwasserkarten

Fröhlich taucht man innerhalb der Nullzeit, legt noch einen kurzen Sicherheitsstopp ein, bei dem man sich ein paar Kieselsetine ansieht und steigt dann nach einem kurzweiligen Tauchgang aus dem Wasser. Während des Sicherheitsstopps hat man auch eine Gruppe Taucher gesehen, die aus seitlich umgehängten Flaschen atmeten und Däumchen drehten. Tja, das bittere Los der Deko-Jünger, denn nach spätestens 20 Minuten Deko ist dann der Flachbereich in den meisten tieferen deutschen Seen auch nicht mehr so spannend.

Aber aus Langeweile die Deko abzukürzen ist nunmal keine Option. Wie kann man sich also die Zeit vertreiben? Man könnte z.B.:

und jetzt auch Karten spielen! Frisch entdeckt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, bieten die Umbro UW-Playing Cards die lang ersehnte Abwechslung bei ausgedehnten Dekostopps!

1. Eindruck

Die Spielkarten in ganzer Pracht

Die recht dünnen Plastikkarten kommen in einer semi-durchsichtigen Plastikschale, die leider keine Löcher besitzt. Es ist daher dringend angeraten, vor dem Tauchgang die Doese entweder manuell zu fluten oder aber zu Hause zu diesem Zweck ein paar Löcher hineinzubohren.

Die Karten selbst sind aus recht dünnem, aber dennoch steifen Plastik. Die Firma Umbra ist in den USA bekannt dafür, dass sie Karten herstellen, die in Material und Form von den normalen Spielkarten abweichen. So ist auch in diesem Fall die lange schlanke Form aus halbdurchsichtigem Plastik sehr auffällig. Geschickt wird aber der Wert der Karten auf der Rückseite verdeckt, so dass man spielen kann, ohne dass sofort alle wissen, was man für ein Blatt hat.

Eine einzelne UW-Spielkarte

Praxistest

Erster Test: Solitaire in der Badewanne

Kein Problem, die Karten liegen gut in der Hand, man muss sich keine Sorgen um Spritzwasser machen un zusammen mit einem guten Glas Wein und etwas Musik erhebt man so den Badegenuss in neue Spähren :-)

Zweiter Test: Mau Mau im Schwimmbad

Erfordert schon ein wenig mehr Übung! Gut ist, dass man die Karten durch ihre längliche Form leicht unter ein Stück Blei einklemmen kann - dann muss man sich keine Sorgen machen, dass die Karten davon schwimmen. Natürlich verliert das Spiel unter Wasser einiges seiner Geschwindigkeit, aber Spaß macht es auf jeden Fall!

Dritter Test: Schwarzer Peter im See

Nur für Profis ;-) Wegen mangelnder Unterlage schieden alle Spiele aus, bei denen man Karten ablegen muss, also war Schwarzer Peter naheliegendes Spiel. Im Freiwasser mit Handschuhen zeigte sich, dass eine der größten Herausforderungen im Mischen der Karten liegt. Auch so war die Handhabung der Karten nicht so leicht, was zum Teil auch an der relativen Dünne (und damit Flexibilität) und Schlankheit der Karten liegt. Selbst leichte Strömung erschwehrt das Spiel noch einmal. Trotzdem ein toller Spaß, der die (Deko-)Zeit unter Wasser schnell verfliegen lässt.

Karten live im See

Resumee

Ein echter Spaß! Das ideale Kartenspiel für die Deko habe ich zwar noch nicht gefunden (Schwarzer Peter nur mit einem Buddy ist noch nicht das Wahre), aber als eine von vielen dummen Dingen, mit denen man sich die Dekozeit verkürzen kann, würde ich die Unterwasserkarten ziemlich weit oben ansiedeln.
Nur schade, dass ich in Deutschland noch keinen Vertrieb gefunden habe - ich denke, dass gerade bei unseren Gewässern, wo man doch mal ganz gerne etwas Deko auflaufen lässt ein Kundenkreis durchaus vorhanden wäre!

copyright Andreas Nowotny 2004

  Berichte - Ausrüstung - Bücher - Photos
Umfrage - Links - Sitemap - Impressum

 


Wer suchet ...
...der findet

Powered by iSearch