Lampe
Oceanic OP 50ex
Nachdem ich mich lange genug mit ausgeliehenen Lampen herumgeärgert hatte (hauptsächlich weil sie immer so ein Funzellicht von sich gaben), beschloss ich mein sauer verdientes Geld in eine richtige Lampe zu investieren. Wie bei jedem Ausrüstungsteil steht man auch hier erst einmal vor einem Berg von Angeboten - hauptsächlich natürlich von Kowalski und Hertenberger. Nach vielen Vergleichen und lesen von Testberichten entschied ich mich für die Oceanic OP 50ex, hauptsächlich weil das Preis- / Leistungsverhältnis stimmte und man die Lampe nicht aufmachen muss, um sie zu laden.
Technische Werte
Bei der OP 50ex handelt es sich um eine Lampe mit 50W Lichtleistung, in drei Stufen dimmbar (100%, 50%, 25% - wobei sich die Prozent auf den Stromverbrauch beziehen, nicht auf die tatsächliche Lichtleistung) und mit einem SOS Blinkmodus.
Eine maximale Tauchtiefe von 200m sollten für meine Bedürfnisse auch ausreichen. Die OP 50ex hat bei maximaler Leistung eine Brenndauer von ca. 60 min, bei 25% ca 150 min.
Hinten an der Lampe befindet sich eine LED, die den jeweiligen Batteriestand anzeigt: Leuchtet die LED grün ist die verbleibende Kapazität zwischen 100% und 25%; leuchtet sie rot, ist sie zwischen 25% und 4%. Hat die Kapazität 4% erreicht blinkt die LED. Um die Batterie vor einer Tiefenentladung zu schützen, schaltet sich die Lampe vorher selbstständig aus - in diesem Fall blinkt die LED noch für ca 10 Sekunden.
Um die Lampe zu Laden werden einfach die zwei Stecker vom Ladegerät hinten in die Lampe eingestöpselt. Die Lampe ist explosionssicher, d.h. es gibt ein Sicherheitsventil, das im Falle einen Gasaustritts bei den Batterien herausspringt und so das Gas entweichen lässt. Ladedauer ist ca. 4 Stunden, anschließend wechselt das Ladegerät vom Zustand Schnellladung zur Erhaltungsladung
In der Praxis
Klasse Lampe - Lichtleistung mehr als ausreichend und auch die Leuchtdauer hat bis jetzt noch immer ausgereicht. Allerdings meldet sich bei mir die rote LED bei maximaler Leistung inzwischen schon nach ca. 15 min - leuchtet dann aber unvermindert hell weiter. Die Schnellladefunktion sorgte dafür, dass bei der Ostseefahrt bei den 2. TG jeweils wieder eine volle Lampe zur Verfügung stand.
Persönlich hatte ich noch keine Probleme, allerdings hatte ein Freund Probleme mit dem Akku. Da das noch innerhalb der Garantiezeit geschah, schickte er die Lampe ein und bekam sie kurz danach mit neuem Akku zurück. Allerdings war die Lichtintensität deutlich abgeschwächt. Bei genauerer Untersuchung stellte sich heraus, dass der Sockel, der zwischen Akku und Birne sitzt, fehlte - die Birne guckte also nicht ganz aus dem Reflektor heraus,dazu kam, dass natürlich auch ein Großteil der Wärmeentwicklung im Akkuraum passierte. Also wurde die Lampe wieder eingeschickt. Und dann wartete er. Und wartete. Insgesamt über ein halbes Jahr, was natürlich mehr als Panne ist. Angeblich hatte dies mit der Umstellung von Vertrieb oder so zu tun. Trotzdem keine klasse Leistung. Positiv zu vermerken ist allerdings, dass er nicht nur eine nagelneue Lampe bekam, sondern das überarbeitete Nachfolgemodell mit einigen Extrafeatures.
| Berichte - Ausrüstung - Bücher - Photos Umfrage - Links - Sitemap - Impressum |
||||
